Die Eduard Bay Stiftung

Die Eduard Bay Stiftung

In vertrauter Umgebung, in der Nähe vertrauter Menschen leben bis zuletzt und in Würde sterben - das wünschen sich die meisten Menschen.
Die Hospizbewegung im Westerwald hat sich zum Ziel gesetzt, Schwerkranke und Sterbende sowie ihre Angehörigen in ihren Ängsten, Nöten und Schmerzen liebevoll zu begleiten - zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus und im stationären Hospiz.

Die Eduard Bay Stiftung will die christliche Hospizarbeit im Westerwald fördern

  • damit Frauen und Männer für ihren ehrenamtlichen Dienst
    gut vorbereitet und begleitet werden
  • damit Palliativmedizin und schmerzlindernde Pflege ausgebaut werden 
  • damit aus Zinsen regelmäßige und sichere Einnahmen zur Verfügung stehen


Unterstützen Sie die Eduard Bay Stiftung!

Eduard Bay Stiftung fördert Einsatz der ehrenamtlich Hospizbegleiter

Auf dem Foto von links: Dina Zwanniken, Sabine Kolbe, Katja Müller, Heidi Wachter

Dernbach. „Mit dieser Spende wollen wir den Einsatz der ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiter fördern und absichern“, erläuterte Sabine Kolbe, Mitglied im Vorstand der Eduard Bay Stiftung. Sie war eigens aus Bochum angereist, um sich bei der Übergabe vor Ort das stationäre Hospiz St. Thomas anzuschauen und den Einsatz der Ehrenamtlichen kennenzulernen. Seit Mitte August werden Sterbende für ihre letzte Lebensphase aufgenommen und von Anfang an kümmern sich neben den hauptberuflichen Pflegekräften auch zehn ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizvereins um eine fürsorgliche, würdevolle Begleitung. „Die Kosten für die umfassende Vorbereitung, für die Erstattung der Fahrten, für die Fortbildung und Supervision muss der Hospizverein aufbringen“ schilderte Katja Müller, Koordinatorin im Hospizverein. „Wir sind daher auf Spenden angewiesen“. In Namen der Ehrenamtlichen und des Vereins dankte sie der Eduard Bay Stiftung die ideelle und tatkräftige Unterstützung. Sabine Kolbe war von dem gastfreundlichen Haus beeindruckt. „Dem Hospiz täte noch ein wenig Farbe gut“, empfahl sie der stellvertretenden Einrichtungsleiterin Heidi Wachter. Allen Mitarbeiterinnen wünschte sie weiterhin viel Kraft für ihren Dienst und versprach, dass die Eduard Bay Stiftung auch künftig den Einsatz für eine gute Hospizkultur im Westerwald unterstützen werde.

Eduard Bay Stiftung fördert ambulante Hospizarbeit

Hospizkoordinatorin Katja Müller (links) freut sich über die finanzielle Unterstützung durch die Eduard Bay Stiftung

 

Auch im 16. Jahr ihres Bestehens unterstützt die Eduard – Bay – Stiftung die ambulante Hospizarbeit für eine achtsame Sterbe- und Trauerkultur im Westerwaldkreis; Sabine Kolbe überreichte einen Scheck über 4.500 Euro

 

MONTABAUR. „Bei allem Engagement für den Bau des stationären Hospizes St. Thomas dürfen wir die Förderung der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit nicht vergessen“, betonte Sabine Kolbe Enkelin von Eduard Bay und Mitglied im Stiftungsvorstand, bei der Übergabe eines Spendenschecks über 4.500,00 EUR an Katja Müller, Koordinatorin des Westerwälder Hospizvereins. „Aus familiären Erfahrungen weiß ich, dass Menschen auch ihre letzte Lebensphase im familiären Umfeld fürsorglich von Schmerzen gelindert und liebevoll begleitet werden möchten.“

Im Andenken an ihren Großvater, den verstorbenen Westerwälder Keramik-Fabrikanten Eduard Bay, gründete ihre Mutter, Frau Doris Münch, im Jahre 2001 die Stiftung mit dem Ziel, kranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase beizustehen und ihnen eine würdevolle Begleitung bis zuletzt zu ermöglichen. Und auch die Begleitung der Hinterbliebenen in der Zeit ihrer Trauer ist der Stiftung wichtig.

 

Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital und mit weiteren Spenden wurden zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der ambulanten und stationären Sterbe- und Trauerkultur durch den Hospizverein Westerwald gefördert. Dazu gehörten u.a. Maßnahmen zur Befähigung ehrenamtlich engagierter Frauen und Männer für die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen sowie die Aus- und Fortbildung von Trauerbegleiterinnen. Zur Verbesserung einer würdigen Abschiedskultur in der Region beigetragen hat auch die Errichtung des Hospizappartements im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach als Vorläufer des stationären Hospiz St. Thomas oder die Übergabe eines Abschiedskoffers an die stationären Einrichtungen in der Altenpflege. Unterstützt wurde auch das Projekt „Hospiz macht Schule“, wodurch bereits Grundschüler der 3. oder 4. Klasse mit den Themen „Werden und Vergehen“, Sterben, Trauer, Trost vertraut gemacht werden.

 

Mit dem Westerwälder Hospizpreis, der 2015 erstmals verliehen wurde, würdigte die Stiftung den vorbildlichen Einsatz der Hospizbegleiter und Pflegeeinrichtungen.

 

Wer die Stiftung und die Arbeit des Hospizvereins unterstützen möchte, will, kann sich an folgende Adresse wenden:

Hospizverein Westerwald e.V., Dillstr. 12 in 56410 Montabaur, Tel: 02602-916 916 oder per E-Mail: hospiz-ww@t-online.de

 

 

Impressionen vom Westerwälder Hospizpreis 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zitat Leibnitz

Eduard Bay Stiftung
(Eduard Bay geb. 22.09.1909 ~ gest. 24.06.1978)

ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, errichtet im Jahr 2001 von Frau Doris Münch, geb. Bay, im Andenken an ihren Vater Eduard Bay, Gründer und Inhaber der gleichnamigen Keramikfabrik und der Römertopf Inernational GmbH in Ransbach Baumbach.


Vorstand
Doris Münch, geb. Bay; Tony Alt; Sabine Kolbe geb. Münch

Geschäftsführung
Heinz-Peter Rüffin